Wie findet man seinen Platz in der Gesellschaft und in der eigenen Familie? Wie grenzt man sich ab und gehört gleichzeitig dazu? In ihrem Debütroman Zu wenig vom Guten erzählt Katinka Ruffieux vom Erwachsenwerden, dem kulturellen Dazwischen einer Migrantin zweiter Generation, von zwei sehr unterschiedlichen Schwestern und wie Familiengefüge durch Verluste ins Kippen geraten.
Unverstellt und unmittelbar blickt die Autorin auf eine von Flucht und Brüchen geprägte Einwanderer-Familie. Dabei reflektiert sie zutiefst menschliche Themen wie Heimat, Verlust, Akzeptanz und Identitätsfindung.